Trocken, geschützt und möglichst konstant

Faltschachteln sollten in geschlossenen, trockenen Räumen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Starke Klimawechsel können dazu führen, dass Karton Feuchtigkeit aufnimmt oder abgibt. Das kann Abmessungen, Planlage und Faltverhalten beeinflussen.

Starre allgemeine Temperatur- und Feuchtewerte sind ohne Kenntnis von Material, Verpackung und Prozess wenig hilfreich. Maßgeblich sind die vereinbarte Spezifikation, die Empfehlungen zum konkreten Karton sowie möglichst konstante Bedingungen.

Paletten und Zuschnitte schützen

Die Originalverpackung sollte möglichst bis zur Bereitstellung geschlossen bleiben. Paletten müssen eben stehen und gegen Anstoßen, Verrutschen, Staub und Nässe geschützt sein. Punktuelle Lasten, beschädigte Kanten oder ungeeignetes Überstapeln können später die automatische Verarbeitung stören.

  • Paletten nicht unmittelbar an feuchten Wänden oder Toren lagern
  • zulässige Stapelhöhen und Lasten projektspezifisch festlegen
  • ältere Bestände nach dem vereinbarten Prinzip zuerst verbrauchen
  • Chargen und Artikel eindeutig gekennzeichnet halten
  • geöffnete Restmengen wieder gegen Klima und Staub schützen

Vor der Verarbeitung akklimatisieren

Nach kalter oder warmer Anlieferung sollte das Packmittel genügend Zeit erhalten, sich an die Produktionsumgebung anzupassen. Wie lange das dauert, hängt von Temperaturunterschied, Palettengröße, Verpackung und Material ab.

Eine abgestimmte Losgröße und Lieferplanung kann Lagerdauer und Flächenbedarf reduzieren. HvC berücksichtigt Palettierung und logistische Anforderungen deshalb bereits bei der Projektplanung.

Bestände und Lieferlose auf den Verbrauch abstimmen

Für eine wirtschaftliche Verpackungslogistik werden Jahresbedarf, Abrufmengen, Varianten, Lagerkapazität und Änderungsrisiko gemeinsam betrachtet. Sehr große Lose können den Stückpreis reduzieren, zugleich aber Fläche und Kapital binden. Sehr kleine Lose können häufigere Rüst- und Transportvorgänge verursachen.

Eine belastbare Lösung entsteht aus realen Verbrauchs- und Prozessdaten. Pauschale Aussagen zu optimalen Losgrößen oder Einsparungen sind ohne diese Grundlage nicht sinnvoll.

Ihre Anwendung ist der Maßstab.

Gerne klären wir gemeinsam, welche Konstruktion und welches Material zu Ihrem Produkt und Prozess passen.

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