Wie Heißfolienprägung funktioniert
Bei der Heißfolienprägung überträgt ein beheiztes Prägewerkzeug eine dünne Effektschicht von einer Trägerfolie auf den Bedruckstoff. Druck, Temperatur, Kontaktzeit, Werkzeug und Kartonoberfläche müssen aufeinander abgestimmt sein.
Das Verfahren eignet sich besonders für Logos, Schriftzüge, Linien oder ausgewählte Designelemente. Sehr feine Motive, große Vollflächen und Bereiche nahe an Rillungen benötigen eine sorgfältige technische Prüfung.
Frühzeitig in das Design einplanen
Eine Veredelung beeinflusst Datenaufbau, Werkzeug, Materialwahl und Produktionsreihenfolge. Wird sie bereits während der Verpackungsentwicklung berücksichtigt, lassen sich Motivposition, Passer, Stanzkontur und Faltung sinnvoll aufeinander abstimmen.
- Motiv und gewünschter Effekt
- Kartonoberfläche und gegebenenfalls Lackierung
- Abstände zu Schnitt-, Rill- und Klebebereichen
- Auflage, Qualitätsanforderung und Freigabemuster
Umsetzung über spezialisierte Partner
HvC führt die Heißfolienprägung nicht im eigenen Werk aus. Wenn sie für ein Projekt sinnvoll ist, koordinieren wir die Umsetzung mit spezialisierten Partnern und berücksichtigen die Veredelung in Konstruktion, Druckvorstufe und Produktionsplanung. So bleibt die technische Abstimmung Teil des Gesamtprojekts, ohne die Partnerleistung als eigene Fertigung auszuweisen.
Ihre Anwendung ist der Maßstab.
Gerne klären wir gemeinsam, welche Konstruktion und welches Material zu Ihrem Produkt und Prozess passen.
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