Was nützt die präziseste Marketingstrategie, wenn das physische Werbemittel unter einer statischen Last von 15 Kilogramm einknickt oder die Montagezeit am Verkaufsort die geplanten 120 Sekunden überschreitet? Eine instabile Platzierung am Point of Sale signalisiert dem Kunden mangelnde Qualität und führt laut aktuellen Branchenanalysen bei 24 % der Konsumenten zu einer direkten Abwertung der Produktwahrnehmung. Hochwertige displays und aufsteller müssen daher weit mehr leisten als nur optische Reize zu setzen; sie fungieren als technische Schnittstellen zwischen Logistikeffizienz und Markenkommunikation. Ein instabiles Konstrukt gefährdet nicht nur die Warenpräsentation, sondern verursacht durch Retouren und vorzeitigen Austausch vermeidbare Kosten in der Lieferkette.

Sie wissen sicher, dass die Balance zwischen individueller Formgebung und struktureller Integrität oft eine komplexe Herausforderung darstellt, besonders wenn strikte Nachhaltigkeitsziele wie die Reduzierung von Verbundstoffen erfüllt werden müssen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie durch konstruktive Exzellenz und den Einsatz recyclingfähiger Wellpappe maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die Ihre Markenpräsenz am Point of Sale messbar maximieren. Wir analysieren die Optimierung von Logistikkosten durch innovative Faltmechanismen und zeigen auf, wie technische Spezifikationen sowie zertifizierte Materialqualitäten die Langlebigkeit Ihrer POS-Präsentationen sicherstellen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Analyse der psychologischen Wirkmechanismen von Sekundärplatzierungen zur gezielten Steigerung von Impulskäufen am Point of Sale.
  • Bewertung der statischen Belastbarkeit verschiedener displays und aufsteller durch die gezielte Auswahl spezifischer Wellenarten und Materialstärken.
  • Systematische Differenzierung funktionaler Display-Varianten zur Identifikation der optimalen Lösung für spezifische Standortanforderungen im Handel.
  • Einblick in den CAD-gestützten Entwicklungsprozess von der technischen Anforderungsanalyse bis hin zur serienreifen Konstruktion.
  • Optimierung der ökologischen Bilanz durch den Einsatz vollständig recyclingfähiger Materialien und volumenreduzierter Logistikkonzepte.

Displays und Aufsteller am Point of Sale: Funktion und strategische Bedeutung

Verkaufsdisplays werden im modernen Handel als präzise Instrumente der Sekundärplatzierung definiert. Ihr Primärziel besteht darin, Waren außerhalb des regulären Regalsystems zu positionieren, um die Aufmerksamkeit direkt am Point of Sale zu bündeln. Branchenstatistiken belegen, dass bis zu 70 Prozent der Kaufentscheidungen erst unmittelbar im Ladengeschäft getroffen werden. Hierbei entfalten Displays und Aufsteller eine psychologische Wirkung, die das Impulskaufverhalten durch visuelle Reize und eine physische Warenpräsenz signifikant beeinflusst. Die Platzierung im Laufweg der Konsumenten unterbricht gewohnte Suchmuster und lenkt den Fokus auf spezifische Produktangebote.

Es erfolgt eine technische Differenzierung zwischen kurzfristigen Aktionsdisplays, die für Zeiträume von zwei bis sechs Wochen konzipiert sind, und permanenten Zweitplatzierungen mit einer Standzeit von über sechs Monaten. Während Kunststofflösungen oft eine hohe mechanische Belastbarkeit suggerieren, bieten faserbasierte Materialien aus Karton oder Wellpappe entscheidende Vorteile. Diese sind zu 100 Prozent recyclingfähig und reduzieren durch ihr geringes Eigengewicht die Transportkosten innerhalb der Logistikkette. Die statische Belastbarkeit moderner Wellpapp-Konstruktionen erlaubt heute Traglasten, die früher ausschließlich metallischen Trägern vorbehalten waren.

Anforderungen an moderne POS-Lösungen

Die Effizienz einer POS-Lösung wird durch ihre Sichtbarkeit und logistische Handhabung bestimmt. Eine individuelle Formgebung sorgt für die notwendige Differenzierung im Wettbewerbsumfeld. Technische Präzision bei der flachliegenden Anlieferung optimiert das Lagervolumen um bis zu 60 Prozent. Ein schneller Aufbau ohne zusätzliches Werkzeug gewährleistet die sofortige Einsatzbereitschaft durch das Personal vor Ort. Markenkonformität wird durch hochauflösende Druckverfahren und spezielle Veredelungstechniken sichergestellt, die eine exakte Farbwiedergabe gemäß den Spezifikationen des Corporate Designs garantieren.

Einsatzbereiche in verschiedenen Industrien

Die Anforderungen an Displays und Aufsteller variieren stark je nach Industriesektor:

  • Lebensmittelindustrie: Hier müssen Präsentationssysteme strenge Anforderungen an die Stabilität und Lebensmittelkonformität erfüllen. Die Konstruktion muss so gewählt werden, dass auch bei hoher Entnahmefrequenz keine strukturelle Instabilität auftritt.
  • Pharmaindustrie: In diesem Sektor stehen Diskretion und die strukturierte Vermittlung von Fachinformationen im Vordergrund. Displays integrieren oft Dispenser für Informationsbroschüren, um gesetzliche Aufklärungspflichten effizient zu unterstützen.
  • Konsumgüter mit hohem Eigengewicht: Für Produkte wie Getränkegebinde oder Haushaltsgeräte ist eine präzise statische Berechnung der Traglasten erforderlich. Spezielle Schutzanforderungen verhindern Beschädigungen an der Primärverpackung während der gesamten Verweildauer am Verkaufsort.

Die Wahl des richtigen Displaysystems ist somit keine rein ästhetische Entscheidung, sondern das Ergebnis einer technischen Analyse von Produktgewicht, Logistikanforderungen und Zielgruppenpsychologie. Fachspezifische Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie diese Faktoren in einem funktionalen Design vereinen.

Materialtechnik und Konstruktion: Die Basis für Stabilität und Traglast

Die technische Fundierung von displays und aufsteller beginnt bei der exakten Spezifikation der Materialparameter. Die Wahl zwischen Vollpappe und Wellpappe wird primär durch die geforderte Traglast und die geplante Standzeit am Point of Sale bestimmt. Während Vollpappe durch hohe Dichte und Oberflächengüte überzeugt, bietet Wellpappe durch ihre geometrische Struktur ein optimales Verhältnis von Eigengewicht zu Steifigkeit. Experten des Shop! D-A-CH Verband betonen regelmäßig, dass die konstruktive Integrität entscheidend für die Akzeptanz im Handel ist.

Statische Belastbarkeit wird maßgeblich durch die Wellenart definiert. Eine E-Welle mit einer Höhe von ca. 1,5 mm eignet sich für leichte bis mittelschwere Produkte. Für Bodenaufsteller mit einer Traglast von über 15 kg pro Tray wird oft die Kombination als EB-Welle (Doppelwelle) eingesetzt. Diese Konstruktion erreicht signifikante Kantenstauchwiderstände (ECT-Werte), die eine Stapelstauchprüfung nach DIN EN ISO 12048 bestehen. Intelligente Steckverbindungen und Stützlaschen erhöhen die Standfestigkeit, ohne dass das Materialvolumen unnötig gesteigert werden muss. Diese Effizienz reduziert nicht nur die Materialkosten, sondern optimiert auch den ökologischen Fußabdruck durch CO2-Einsparungen in der Logistik.

Wellpappe-Konstruktionen für schwere Produkte

Die Traglastberechnung erfolgt unter Berücksichtigung des Kantenstauchwiderstands. Für eine Belastung von 20 kg pro Regalboden ist die Verwendung einer B-Welle oft nicht ausreichend. Hier wird auf eine EB-Doppelwelle zurückgegriffen, die durch ihre zwei Wellenlagen eine überlegene statische Stabilität aufweist. Verstärkungselemente aus Kraftliner erhöhen die Berstfestigkeit zusätzlich. Um die Langlebigkeit in feuchten Reinigungsumgebungen des Einzelhandels zu gewährleisten, werden die Bodenbereiche oft mit einer wasserabweisenden Oberflächenbehandlung oder speziellen Kunststofffüßen versehen. Für eine detaillierte technische Beratung zur Materialoptimierung stehen spezialisierte Ingenieure zur Verfügung.

Vollpappe für filigrane Thekenaufsteller

Bei kleinteiligen Produkten aus dem Kosmetik- oder Pharmasektor steht die Präzision der Faltung im Vordergrund. Vollpappe ermöglicht exakte Radien und scharfe Kanten, die für eine hochwertige Haptik am Verkaufstresen unerlässlich sind. Die Kombination von Ästhetik und Funktionalität wird durch komplexe Stanzkonturen erreicht, die selbst auf engstem Raum eine sichere Produktfixierung bieten. Veredelungspotenziale wie Dispersionslacke oder Heißfolienprägungen werten die Oberfläche haptisch auf und schützen das Material gleichzeitig vor mechanischer Beanspruchung durch häufigen Kundenkontakt. Die Materialwahl sichert hier eine Standzeit von bis zu 12 Wochen im Dauerbetrieb.

Displays und Aufsteller: Verkaufsförderung durch technische Präzision und nachhaltiges Design

Varianten von Displays und Aufstellern im Vergleich

Die Klassifizierung geeigneter displays und aufsteller erfolgt auf Basis technischer Parameter und der spezifischen Anforderungen am Point of Sale. Eine methodische Differenzierung ist notwendig, um die statische Stabilität und die visuelle Reichweite optimal auf das jeweilige Kampagnenziel abzustimmen. Die Bandbreite reicht von kompakten Einheiten für begrenzte Stellflächen bis hin zu komplexen Palettensystemen, die für hohe Gewichtsbelastungen ausgelegt sind.

Bei der Auswahl der passenden Variante sind primär die Standzeit, das Produktgewicht und die logistischen Rahmenbedingungen entscheidend. Sonderkonstruktionen bieten hierbei die Möglichkeit, durch individuelle Formgebungen jenseits industrieller Standards eine maximale Aufmerksamkeit zu generieren. Solche Lösungen werden häufig mittels CAD-gestützter Verfahren entwickelt, um die strukturelle Integrität auch bei komplexen Geometrien zu gewährleisten. In diesem Kontext müssen zwingend die regulatorischen Vorgaben beachtet werden, die durch das Deutsches Verpackungsgesetz (VerpackG) definiert sind, insbesondere bezüglich der Materialverwertung und der ökologischen Nachhaltigkeit der eingesetzten Rohstoffe.

Thekenaufsteller und In-Shelf-Lösungen

In Bereichen mit hoher Kundenfrequenz, wie dem Kassenbereich oder spezifischen Regalebenen, werden platzsparende Konzepte eingesetzt. Diese Lösungen sind so konstruiert, dass sie trotz minimaler Grundfläche eine hohe Informationsdichte bieten.

  • Integration von Prospektfaltern oder Produkthaltern zur Bereitstellung technischer Datenblätter direkt am Produkt.
  • Optimierung der Konstruktion für den schnellen Abverkauf von Kleinteilen und Zubehör.
  • Einsatz von stabilen Kartonagen oder Kunststoffen, die eine langlebige Nutzung im Regal gewährleisten.

Bodenaufsteller und Standdisplays

Freistehende Systeme sind für eine hohe Fernwirkung im Verkaufsraum konzipiert. Durch ihre physische Präsenz fungieren sie als eigenständige Informationseinheiten, die unabhängig von der vorhandenen Regalinfrastruktur platziert werden können.

  • Modulare Systemarchitekturen ermöglichen eine variable Bestückung mit unterschiedlichen Produktvarianten und erleichtern saisonale Anpassungen.
  • Die statische Auslegung erfolgt unter Berücksichtigung der Kippsicherheit und der Traglast pro Tray.
  • Topschilder werden als zentrale Elemente zur Fernkommunikation von Kernbotschaften genutzt und sind oft werkzeuglos austauschbar.

Neben der Standortwahl spielt die funktionale Differenzierung eine wesentliche Rolle. Schüttendisplays eignen sich vorzugsweise für Aktionsware in hohen Stückzahlen, während Regaldisplays eine strukturierte Präsentation verschiedener Produktgruppen erlauben. Hängedisplays nutzen die vertikale Fläche an Regalköpfen und optimieren so die Flächenproduktivität. Die Entscheidung für ein spezifisches System der displays und aufsteller

Der Entwicklungsprozess: Von der technischen Zeichnung zum fertigen Display

Die Realisierung komplexer displays und aufsteller folgt einer strengen methodischen Abfolge, die mit einer präzisen Lastenhefterstellung beginnt. In dieser Phase werden technische Parameter wie die maximale Traglast pro Regalboden, die geplante Standzeit am Point of Sale sowie klimatische Umgebungsbedingungen definiert. Ingenieure nutzen spezialisierte CAD-Software, um die geometrischen Anforderungen in eine konstruktive Form zu überführen. Hierbei fließen statische Berechnungen ein, die sicherstellen, dass die gewählten Materialstärken den mechanischen Beanspruchungen während der gesamten Einsatzdauer standhalten.

Prototyping und Musterbau

Die Validierung der theoretischen Entwürfe erfolgt durch den Bau physischer Weißmuster. Ein Real-Muster im Maßstab 1:1 ist unverzichtbar, um die Standfestigkeit und die exakte Passform der Produkte zu verifizieren. In iterativen Schritten werden die Faltmechanismen so optimiert, dass die Aufbauzeit für das Personal vor Ort minimiert wird. Effiziente Konstruktionen reduzieren diesen Zeitaufwand oft um mehr als 25 %. Während der Testphase wird die Bestückung unter realen Bedingungen simuliert, um Verformungen des Materials unter Dauerlast frühzeitig zu erkennen und konstruktiv gegenzusteuern.

Druck und Veredelung für den POS

Die Wahl des Druckverfahrens richtet sich primär nach der geplanten Auflagenstärke und den Qualitätsanforderungen. Der Digitaldruck ermöglicht eine wirtschaftliche Produktion von Kleinserien unter 150 Einheiten, während der Offsetdruck bei hohen Stückzahlen durch eine exzellente Detailwiedergabe und geringe Stückkosten überzeugt. Um die Markenidentität präzise abzubilden, kommen Sonderfarben nach internationalen Standards wie Pantone oder HKS zum Einsatz. Spezielle Veredelungsverfahren erhöhen die Werbewirkung und Haltbarkeit der displays und aufsteller:

  • UV-Lackierungen: Diese schützen die Oberfläche vor mechanischem Abrieb und UV-bedingtem Ausbleichen.
  • Heißfolienprägung: Dieses Verfahren schafft metallische Effekte für die Positionierung im Premium-Sektor.
  • Cellophanierung: Sie erhöht die Reißfestigkeit und sorgt für eine hochwertige, abwischbare Haptik.

Nach der Drucklegung folgt die Serienproduktion, die durch ein lückenloses Qualitätsmanagement begleitet wird. Jede Charge unterliegt stichprobenartigen Prüfungen der Farbdichte und Falzgenauigkeit. Die anschließende Konfektionierung umfasst entweder den flachliegenden Versand zur Volumenoptimierung oder die vollständige Bestückung mit Ware im Werk. Eine detaillierte Logistikplanung koordiniert den nationalen Versand, wobei robuste Umverpackungen die Transportsicherheit bis zum Zielort garantieren.

Für eine detaillierte technische Beratung zu Ihren individuellen Anforderungen steht Ihnen unser Expertenteam jederzeit zur Verfügung.

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Nachhaltigkeit und Effizienz: Die Zukunft der Display-Lösungen

Die ökologische Verantwortung im Bereich der Verkaufsförderung manifestiert sich heute primär in der Materialeffizienz und der konsequenten Kreislaufführung. HVC realisiert displays und aufsteller unter der Prämisse einer 100-prozentigen Recyclingfähigkeit. Durch den Verzicht auf komplexe Verbundstoffe wird sichergestellt, dass die Entsorgungsprozesse am Point of Sale ohne aufwendige Trennverfahren ablaufen. Materialsparende Konstruktionen reduzieren nicht nur das Eigengewicht, sondern optimieren auch das Packmaß für eine flache Logistik. Dies führt zu einer messbaren Reduktion des Transportvolumens, was die CO2-Bilanz über die gesamte Lieferkette hinweg verbessert. Die technische Präzision in der Entwicklung sorgt dafür, dass trotz reduzierten Materialeinsatzes die statische Belastbarkeit der Systeme vollständig erhalten bleibt.

Zirkuläres Design bei Verkaufsdisplays

Beim zirkulären Design liegt der Fokus auf der Rückführung der Ressourcen in den Papierkreislauf. Es werden zertifizierte Kartonqualitäten gemäß FSC- oder PEFC-Standards eingesetzt, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu gewährleisten. Die technische Umsetzung erfolgt durch innovative Steck- und Falttechniken, die den Einsatz von Klebstoffen auf ein Minimum reduzieren oder gänzlich überflüssig machen. Diese mechanischen Verbindungen erhöhen die strukturelle Integrität der displays und aufsteller und erleichtern gleichzeitig das spätere Recycling, da keine chemischen Fremdstoffe die Aufbereitung des Altpapiers behindern. Ein sortenreiner Entsorgungsprozess ist somit ohne zusätzliche Arbeitsschritte möglich.

Wirtschaftlichkeit durch Full-Service-Engineering

Wirtschaftlichkeit wird bei HVC durch ein durchgängiges Full-Service-Engineering definiert, das über die reine Produktion hinausgeht. Der Prozess beginnt bei der individuellen Beratung, um die POS-Performance durch exakte technische Spezifikationen zu maximieren und Fehlplanungen zu vermeiden. Eine fundierte Prozessoptimierung von der ersten Skizze bis zur finalen Auslieferung senkt die Gesamtkosten nachhaltig. Langfristige Partnerschaften ermöglichen eine konsistente Qualitätssicherung in der Serienfertigung und eine effiziente Skalierung der Produktionsmengen. Durch die Verknüpfung von technischer Präzision mit ökologischen Standards entstehen zukunftssichere Systeme, die sowohl ökonomische als auch ökologische Zielvorgaben in einem hochkompetitiven Marktumfeld erfüllen.

  • Einsatz von 100% recyclingfähigen Monomaterialien zur Prozessvereinfachung.
  • CO2-Optimierung durch volumenreduzierte Flachverpackungen und optimierte Transportwege.
  • Zertifizierte Materialbeschaffung nach international anerkannten FSC- und PEFC-Normen.
  • Reduktion chemischer Hilfsstoffe durch intelligente mechanische Konstruktionsprinzipien.
  • Ganzheitliche Engineering-Kompetenz zur Senkung des Total Cost of Ownership.

HVC positioniert sich als verlässlicher Partner für Unternehmen, die Wert auf technische Exzellenz und nachhaltige Markenpräsentation legen. Die Kombination aus fundiertem Fachwissen und modernsten Fertigungsmethoden garantiert POS-Lösungen, die den Anforderungen einer modernen Kreislaufwirtschaft gerecht werden. Sicherheit, Qualität und ökologische Integrität bilden dabei das Fundament für jede kundenspezifische Konfiguration.

Technischer Vorsprung für Ihre Präsenz am Point of Sale

Die erfolgreiche Implementierung von Systemen für den Point of Sale basiert auf der konsequenten Symbiose aus statischer Sicherheit und funktionalem Design. Hochwertige displays und aufsteller müssen heute nicht nur visuell überzeugen, sondern auch strengen Kriterien der Materialeffizienz und Nachhaltigkeit standhalten. Die technische Zeichnung bildet hierbei das unverzichtbare Fundament für eine Konstruktion, die spezifische Traglasten und logistische Anforderungen präzise abbildet. HVC greift auf über 150 Jahre Expertise in der Kartonverarbeitung zurück, um diese komplexen Anforderungen in zertifizierte Lösungen zu überführen.

In der hauseigenen Entwicklungsabteilung entstehen maßgeschneiderte Sonderkonstruktionen für Ihre spezifischen Produktparameter. Die technische Präzision steht an erster Stelle. Durch den Fokus auf ökologische Materialien und prozessoptimierte Fertigungsabläufe sichern Sie sich eine effiziente Verkaufsförderung auf technischem Höchstniveau. Unsere Experten begleiten Sie methodisch von der ersten Skizze bis zum fertigen Produkt; dabei stehen Qualität und Langlebigkeit stets im Vordergrund. Vertrauen Sie auf eine Partnerschaft, die fachliche Integrität mit innovativer Engineering-Kompetenz verbindet.

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Häufig gestellte Fragen zur technischen Umsetzung von Displays

Welches Material eignet sich am besten für schwere Produkte in einem Bodenaufsteller?

Für die Bestückung mit schweren Produkten wird primär doppelwellige Wellpappe der Qualität BC-Welle mit einer Grammatur von mindestens 700 g/m² eingesetzt. Diese Konstruktion gewährleistet eine sichere Traglast von bis zu 15 Kilogramm pro Regalboden. Falls das Gesamtgewicht 50 Kilogramm pro Einheit überschreitet, werden verstärkte Verbundmaterialien oder zusätzliche Stützelemente aus Holz integriert, um die strukturelle Integrität unter Dauerbelastung zu wahren.

Wie lange dauert die Entwicklung eines individuellen Displays von der Idee bis zur Serie?

Der Prozess von der ersten technischen Skizze bis zur produktionsreifen Serie beansprucht im Regelfall einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen. Nach der finalen Klärung der Spezifikationen erfolgt die Erstellung eines physischen Weißmusters innerhalb von 3 bis 5 Werktagen. Die anschließende industrielle Fertigung für displays und aufsteller erfordert nach der Druckfreigabe zusätzliche 10 bis 15 Arbeitstage, wobei die Komplexität der Stanzkonturen den Zeitplan beeinflusst.

Können Displays aus Karton auch im Außenbereich eingesetzt werden?

Standardmäßige Displays aus Wellpappe sind aufgrund der hygroskopischen Materialeigenschaften nicht für den dauerhaften Außeneinsatz spezifiziert. Eine temporäre Verwendung im Freien ist nur durch eine zusätzliche Cellophanierung oder den Einsatz spezieller Wasserlacke für eine Dauer von maximal 48 Stunden bei trockener Witterung möglich. Für langfristige Außenanwendungen kommen stattdessen Hohlkammerplatten aus Polypropylen zum Einsatz, die eine UV-Beständigkeit von mindestens 24 Monaten garantieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Aktionsdisplay und einem Langzeitdisplay?

Ein Aktionsdisplay ist für eine begrenzte Einsatzdauer von 4 bis 12 Wochen am Point of Sale konzipiert und besteht meist aus recyclingfähiger Wellpappe. Im Gegensatz dazu werden Langzeitdisplays für eine Nutzungsdauer von 6 bis 24 Monaten aus robusten Materialien wie Metall oder Kunststoff gefertigt. Diese Systeme ermöglichen eine dauerhafte Stabilität sowie eine einfache Reinigung der Oberflächen, was im harten Handelsalltag eine Grundvoraussetzung für die optische Qualität darstellt.

Welche Druckdaten werden für die Produktion eines bedruckten Aufstellers benötigt?

Für eine präzise Farbwiedergabe sind Druckdaten im Format PDF/X-4 mit einer Mindestauflösung von 300 dpi zwingend erforderlich. Die Farbräume müssen im CMYK-Modus definiert sein; Sonderfarben wie Pantone oder HKS sind als separate Volltonfarben anzulegen. Eine Standskizze mit 3 mm Beschnittzugabe sowie die eindeutige Kennzeichnung von Stanz- und Rilllinien in unterschiedlichen Ebenen sichern die fehlerfreie technische Umsetzung in der Druckvorstufe.

Wie werden die Displays angeliefert und wie kompliziert ist der Aufbau vor Ort?

Die Anlieferung erfolgt wahlweise platzsparend flachliegend auf Europaletten oder als bereits vorkonfektionierte und bestückte Wareneinheit. Flach angelieferte displays und aufsteller lassen sich durch ein logisches Stecksystem in durchschnittlich 2 bis 5 Minuten ohne zusätzliches Werkzeug montieren. Jedem System liegt eine detaillierte technische Aufbauanleitung bei, die die korrekte Handhabung und die Einhaltung der statischen Vorgaben während der Installation sicherstellt.

Gibt es Mindestbestellmengen für kundenindividuelle Sonderkonstruktionen?

Die wirtschaftliche Produktion von kundenindividuellen Sonderkonstruktionen beginnt aufgrund der initialen Rüstkosten für Stanzwerkzeuge meist bei einer Losgröße von 50 Einheiten. Im Digitaldruckverfahren können zwar Prototypen oder Kleinstserien ab einem Stück realisiert werden, jedoch liegen die Stückkosten hierbei deutlich über denen einer industriellen Serienfertigung. Ab einer Bestellmenge von 250 Stück sinken die anteiligen Fixkosten pro Display um durchschnittlich 30 Prozent.

Wie umweltfreundlich sind Displays aus Wellpappe im Vergleich zu Kunststoff?

Wellpappe weist mit einer Recyclingquote von über 80 Prozent in Deutschland eine signifikant höhere ökologische Effizienz auf als herkömmliche Kunststoffe. Das Material besteht primär aus nachwachsenden Rohstoffen und kann nach der Nutzungsdauer vollständig dem Papierkreislauf zugeführt werden. Kunststoffdisplays erfordern hingegen einen höheren energetischen Aufwand bei der Herstellung und verursachen bei der Entsorgung komplexere Prozesse, sofern es sich nicht um sortenreine Thermoplasten handelt.

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